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Baronie Schnakensee

 

 

Geographische Grenzen: Vorderkosch im Osten, Ambla im Norden

 

Landschaften: weitläufige dünnbesiedelte Wälder, nur wenig hügeliges Ackerland und der Gebirgszug im Osten

 

Wichtige Gewässer: Oberlauf der Ambla, Schnakensee

 

Bevölkerung: ca. 400 Menschen, 50 Zwerge

 

Ortschaften: Schnakensee (180 Einwohner), Weidenthal (150), Xogrim´s Hallen (50)

 

Garnison: 10 Schnakenseer Schützen, kleiner Turm der Donnerer im Gebirge

 

Tempel: Firunschrein in der Burg, Travia und Peraineschrein zwischen den Orten

 

Gastlichkeit: Rasthaus „Am See“ Q5/P4 in Schnakensee, die Gäste die sonst vorbeikommen werden im Dorf aufgenommen

 

Wege: Karrenwege zwischen Schnakensee und Weidenthal, entlang der Ambla. Kleinere Pfade ins Gebirge und zwischen den Waldbauern

 

Wappen: Muss ich noch mal mit euch absprechen

 

Machthaber: Baron Nerek von Schnakensee, seine Frau und die 3 noch lebenden Kinder als Vertreter des Adels, der Bürgermeister von Weidenthal Samlein „Sammel“ Holzgenau als dörfliche Autorität, Xuromosch Sohn des Xogrim als Ältester der Zwerge

 

 

Lokales: Schnakensee ist selbst für die Nordgratenfelser Waldlandschaft dünn besiedelt zu nennen. Einige führen es darauf zurück, das die Baronie beim Census noch unbelehnt war, andere erinnern sich noch an die Seuche im Winter 967, die über die Hälfte der Dörfler dahinraffte. Nur der strenge Frost verhinderte, das sie auf die Nachbarbaronien weitersprang, sorgte aber auch zuverlässig für das Ausbleiben von Hilfe.

Die menschliche Bevölkerung verteilt sich hauptsächlich auf zwei Ortschaften, Weidenthal und Schnakensee, wobei Schnakensee auch Baronssitz ist. Die Zwerge hausen oben im Gebirge in ihrer Binge und kümmern sich nicht viel um ihre großen Nachbarn. Einige Waldbauern bereichern die Bergwiesen und -wälder dahinter, ansonsten findet man kaum einmal einen Pfad. Davon profitiert der derzeitige Baron, Nerek von Schnakensee, der ein begeisterter Jäger ist. Hier ist auch der Grund zu sehen, das Schnakensee im Heerbann nicht mit Reitern oder Schwerem Fußvolk vertreten ist, sondern die Tradition der Schnakenseer schützen pflegt.

Die Dörfer und Gehöfte sind dann auch aus dem errichtet, was die Natur eben im Überfluss bietet: Steine und Holz. Jedes Gehöft das über einen Stall oder Waldbauernkate hinausgeht ist dann auch mit einem gemauertem Stumpf versehen, der Schutz vor den Unbilden der Natur bietet und auch vor dem Ork aus den Wäldern, sollte die Palisade fallen. Im Gegensatz zu den groben Steingeschossen steht der Oberbau, der kräftig beschnitzt ist, so es sich der Besitzer leisten kann und die ausladenden Balkone.

Das Dorf Schnakensee liegt in der Nähe zu einem Altarm der Ambla, besagtem „Schnakensee“ in dessen Nähe noch Ruinen von einem früheren Standort des Dorfes zeugen. Hier befinden sich auch die Grundmauern der alten Wasserburg, die nach dem Wechsel des Flusslaufs aufgegeben werden musste. Die heutige Burg, eher ein Turm mit Palisade, liegt ein Stück abseits des Flusses auf einem kleinen Hügel, der das Dorf um etwa 20 Schritte überragt. Hier sind der Baron und seine Familie anzutreffen, so er nicht gerade auf der Jagd ist. Einige Bewaffnete kümmern sich mehr um die Straßen und Wälder als um reale Bedrohungen.

Eine Besonderheit kann man hier aber finden: Auch Bauern und anderen unfreien ist die Jagd mit dem Bogen auf Wild bis zur Größe von Schwarzwild und Reh erlaubt, Überbleibsel eines längst veralteten Edikts aus einem Hungerwinter der Kaiserlosen Zeiten und der Überzeugung des Barons, seine Wälder doch nicht überwachen zu können. Den Fähigkeiten der Schützen der Baronie schadet diese Sonderregelung gewiss nicht.

Weidenthal liegt etwas südöstlich von Schnakensee im einem Zulauf der Ambla. Die namensgebenden Weiden findet man dann auch am Ufer und an der Straße gen Vairningen. Weidenthal ist von den beiden Ortschaften zwar die kleinere, die Äcker sind aber um einiges ertragreicher als im eher waldigen Norden.

Die Zwerge von Xogrim´s Hallen bleiben weitgehend unter sich und wechseln nur selten Güter und Nachrichten mit ihren menschlichen Nachbarn. Niemand weiß genau, was sie dort oben ins vorderkoscher Gestein treibt, sind doch nennenswerte Erzfunde schon einige Jahrzehnte ausgeblieben.

In letzter Zeit ist ein wenig Leben in die stillen Wälder gekommen, seit sich eine kleine Abordnung der Donnerer auf einer Hügelkuppe des Vorderkosch einen Turm errichtet hat und von hier aus die nördliche Grenze gegen die Schwarzpelze im Auge behält.

 

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