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Magie & Alchimie:

Hinsichtlich der Magie in den Nordmarken muss man Gildenzauberei und sonstige Zauberkundige unterscheiden. Von der (weißen) Gildenmagie ist eigentlich nur in Elenvina etwas zu spüren, denn vielen der besonders praiosgläubigen Barone ist sogar schon ein Hofmagus zuviel der Hesinderei. So findet man bestenfalls einen zurückgezogenenen Magier in einem Turm irgendwo im Eisenwald oder der Gratenfelser Heide (vom Volk furchtsam gemieden und mit allerlei Geschichten umrankt), aber Präsenz zeigt die Gildenmagie kaum. Abgesehen von der Akademie der Herrschaft und dem Anconiterkloster bei Albenhus existieren keinerlei größere gildenmagische Institutionen. Um ihre Position in der Praiosstadt Elenvina zu wahren, war die Akademie gezwungen, ihren Forschungsschwerpunkt auf die „Wahrheitsfindung mittels magischer Inquisitio“ zu legen: Ein Gebiet, gegen das sogar Praiosgeweihte recht wenig einwenden können. Die heilkundigen Anconiter hingegen gelten als nützlich und zumeist harmlos.

Hexen und Druiden findet man in den gebirgen Wäldern der Marken häufig, ist es doch für die Machthabenden schlicht unmöglich, diese Gebiete wirklich zu kontrollieren. So gibt es Druidenzirkel im Eisenwald,  im Hexenfeste Gratenfelser Hinterland und natürlich die Steinkreise der Geoden im Isenhag, am bekanntesten wohl „Brendans Ring“. Die Kluft zwischen „natürlichen“ Zauberkundigen und den Gildenmagiern ist in den Nordmarken mindestens genauso tief wie im übrigen Mittelreich, und dass die einzige Magierschule zudem noch weiß ist und sich ganz klar auf der Seite der Kirchen und des Adels sieht, trägt nicht unbedingt zum gegenseitigen Verständnis bei. Graumagier, die sich in die Nordmarken verirren, sind häufig entsetzt über die Borniertheit vor allem des Adels, was Magiedinge betrifft. Auf erbosten Protest insbesondere der Grauen Gilde ist das sogenannte „Arcanum Interdictum“ gestossen, das noch immer über manche besonders praios-fanatische Baronien verhängt ist und jedem Zauberkundigen ohne Freibrief der Elenviner Akademie das magische Handwerk bei Strafe untersagt. Das letzte Wort ist in dieser Sache noch nicht gesprochen.

Die Bauern wissen unter Umständen die „gute Hexe“ zu schätzen, selbst wenn man sich über die „bösen“ allerlei krudes Zeug erzählt. Nicht von der Hand zu weisen ist indes, dass die Nordmarken während der kaiserlosen Zeit eine Hochburg der Hexenverfolgung waren. Dörfliche Hexen haben das Problem, in einem Land zu leben, in dem fast jeder Adlige praiosgläubig ist, was ihre Tätigkeiten als Heilerinnen des einfachen Volkes nicht gerade erleichtert, selbst wenn diese bei den Dörflern auf grosse Dankbarkeit stößt.

Alchimisten sind nur in den größeren Städten zu finden, unterliegen sie doch ähnlichen Vorurteilen und Restriktionen wie auch die Magiekundigen. Die Nordmarken sind jedoch ein beliebtes Reiseziel fremder Alchimiekundiger, die teilweise sogar von den Zyklopeninseln oder aus den Tulamidenlanden anreisen, denn die Zwerge verkaufen alchimistisch reine Metalle zu recht annehmbaren Preisen. Der Schwefelquell zu Gratenfels ist ein Anlaufpunkt, an dem kaum ein Alchimist zwischen Drôl und Riva vorbeikommt, will er nicht auf einen wertvollen Rohstoff verzichten.

 

Aus den Mysteria Arkana

 

Das Elfenfüllhorn

Von den Hochelfen und Auelfen sind etliche als Füllhörner bezeichnete Artefakte erhalten, aus Einhorn, Elfenbein oder Säbelzahn, mit Aranischem Lapislazuli und Nordmärker Turmalin besetzt. (…)

 

Konzil der Elemente

Akademieleiter: Pyriander di Ariarchos (Feuer), Sumudai Gerberowa (Humus), Reto Sandström (Wasser), Rovena von Shamaham (Luft), Emmeran von den Nordmarken (Erz), Thorhalla Wengenholmer (Eis)

 

Buchbeschreibung Chroniken von Ilaris

Wert: je 30 bis 40 Dukaten, zusammen bis 200 Dukaten (oder 5 Jahre in den Nordmärker Steinbrüchen)

 

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